Tochterhaut / 1. Dezember 2006
Nun flattern sie durch Darmstadt: Mit der Tanztheaterproduktion "Tochterhaut" gibt die compagnie schattenvögel hier ihren Einstand.
In Lyrik , Prosa und Gemälden von Marijke Jährling spürt die compagnie schattenvögel eine Geschichte auf, die vorher in der Kunst geradezu eingekapselt schien. Da ist der Mann - mal Vater, mal Geliebter oder ein nur gefühltes Element. Da ist die Frau, das kleine Mädchen, zugleich zerbrochen und stark. Alltägliche Dialoge und Handlungen führen mit unscheinbarer Leichtigkeit durch die Geschichte. Zugleich sind sie das dünne Eis der Realität durch das die Frau unvermittelt einbricht. Tochterhaut ist die poetische Annäherung an das Thema emotionaler Misbrauch: beunruhigend, komisch und berührend zugleich.
Das Bühnenprojekt ist die erste gemeinsame Produktion der beteiligten Künstler in der compagnie schattenvögel und die erste größere Regiearbeit des Schauspielers Peter H. Jährling, der gemeinsam mit Marijke Jährling auf der Bühne agiert.
eine Produktion der compagnie schattenvögel
Zuschauerstimmen
Das ist etwas Neues. Es geht unter die Haut.
Alles ist drin: Liebe, Tod, Erotik.
Und man nimmt Gestalten aus der grichischen Mythologie wahr.
Man hat die ganze Zeit so was Zerbrechliches gespürt.
Es geht sehr tief und hat einen hohen Anspruch,
der mit einfachen Mitteln erfüllt wird.
Die Videoinstallationen fand ich spitze.
Ich bin beeindruckt.
Cast
Marijke Jährling, Peter H. Jährling
Texte, Gemälde: Marijke Jährling
Licht/Ton: Tom Fornoff
Videoinstallation: Hans Kutschera
Bühne/Kostüme: compagnie schattenvögel
Regie: Peter H. Jährling